Über paygaps
Über paygaps: Software für Entgelttransparenz aus Mainz
- Was paygaps ist
- Software für Entgelttransparenz
- Für wen
- HR- und Payroll-Teams in Deutschland
- Wonach
- Richtlinie (EU) 2023/970 und Entgelttransparenzgesetz
- Wo die Daten liegen
- Rechenzentrum in Frankfurt am Main
Warum
Warum es paygaps gibt
KI-generiertes BildAm Rhein, in Mainz.
Ob Frauen und Männer im eigenen Unternehmen für gleichwertige Arbeit gleich bezahlt werden, lässt sich selten auf Anhieb sagen. Die Entgeltdaten liegen in der Abrechnung, Stellen sind unterschiedlich beschrieben, und gewachsene Zulagen fallen erst auf, wenn jemand danach fragt.
Die Richtlinie (EU) 2023/970 macht diese Frage zur Pflicht: Auskunft auf Anfrage, Entgeltspannen vor dem Vorstellungsgespräch, Entgeltberichte ab 100 Beschäftigten. Verletzt ein Arbeitgeber seine Transparenzpflichten, muss er im Streitfall in der Regel beweisen, dass keine Entgeltdiskriminierung vorliegt (Art. 18 Abs. 2).
Für die Antwort braucht es bewertete Stellen, eine nachvollziehbare Rechnung und eine Dokumentation, wie jede Zahl entstanden ist. Diese drei Dinge bildet paygaps ab.
Wer weiß, wo Unterschiede liegen und warum, kann sie erklären oder abstellen.Beides ist besser als nicht zu wissen, worüber man redet.
Was die Richtlinie im Einzelnen verlangt, steht im Leitfaden zur Richtlinie. Ein deutsches Umsetzungsgesetz liegt noch nicht vor (Stand 27.09.2026); bis dahin gilt für private Arbeitgeber das Entgelttransparenzgesetz.
Das Produkt
Was die Software tut
Drei Schritte, die aufeinander aufbauen. Der dritte funktioniert nur, wenn die ersten beiden sauber sind, und genau daran scheitern Auswertungen sonst.
- 1
Stellen analytisch bewerten
Jede Stelle wird nach den vier Kriterien der Richtlinie analytisch bewertet: Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung, Arbeitsbedingungen. Aus den Punktwerten entstehen Vergleichsgruppen, in denen gleichwertige Arbeit tatsächlich vergleichbar ist.
- 2
Entgeltunterschiede berechnen
Der Unterschied je Vergleichsgruppe, unbereinigt. Dazu die OLS-bereinigte Lücke des Unternehmens, die Vergleichsgruppe, Berufserfahrung und Arbeitszeit herausrechnet. Wie gerechnet wird, steht offen in der Methodik.
- 3
Auskunft und Bericht erzeugen
Auskunftsersuchen von Beschäftigten und der jährliche Bericht entstehen aus denselben Daten, nachvollziehbar bis zur einzelnen Zahl.
Nachprüfbar
Wie wir arbeiten
Drei Dinge, die Sie nachprüfen können, statt sie uns glauben zu müssen.
Die Rechnung liegt offen
Welche Kriterien wie gewichtet werden, wie aus Punkten eine Vergleichsgruppe wird und ab welchem Unterschied das System anschlägt, steht öffentlich auf der Methodik-Seite.
Zur Methodik →Die Daten liegen in Frankfurt
Entgeltdaten liegen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Für KI-Funktionen und den E-Mail-Versand setzen wir Dienstleister ein, die auch außerhalb Deutschlands verarbeiten. Alle sind in der Datenschutzerklärung benannt, die Auftragsverarbeitung ist nach Art. 28 DSGVO geregelt.
Zum Datenschutz →Sie erreichen die Entwickler
Im Enterprise-Tarif begleitet Sie eine feste Ansprechperson durch alle Phasen, vom ersten Datenimport bis zur Berichtsfähigkeit. In Starter und Business erreichen Sie uns per E-Mail, in Business auch per Chat.
Zu den Tarifen →
Das Team
Wer dahintersteht
paygaps wurde von Leon Sittel und Ishaq Adeshina Kokumo gegründet; beide führen die paygaps GmbH i. G. als Geschäftsführer. Hinter der Software steht ein kleines Team in Mainz. Klein heißt hier: Sie sprechen mit den Leuten, die die Software entwickeln, und nicht mit einer Abteilung, die Ihre Frage weiterreicht.
Was wir dabei nicht tun: Rechtsberatung. Weder diese Seite noch die Software ersetzt sie. Wo eine Frage anwaltlich zu klären ist, schreiben wir das dazu, statt eine Antwort zu geben, die im Ernstfall niemand vertritt.
Kontakt
Reden wir über Ihren Fall
In 45 Minuten zeigen wir Ihnen die Software an Ihren Fragen, nicht an einer Musterpräsentation. Presse und Partneranfragen gern über dasselbe Formular.
