paygaps

paygaps

Software für Entgelt­transparenz in Deutschland.

paygaps ist eine Software für Arbeitgeber, die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern nach dem Entgelttransparenzgesetz und der Richtlinie (EU) 2023/970 belegen müssen. Sie bewertet Stellen, misst die Entgeltlücke, beantwortet Auskunftsanfragen und erstellt den Entgeltbericht. Die Daten liegen in Frankfurt am Main.

Alle Anbindungen in jedem Tarif. 14 Tage kostenlos testen.

Entgeltlücke, unbereinigt+6,1 %
Julia, Personalleitung
prüft die Risikogruppen

Von der Stellenbewertung bis zum Bericht

Jede Aufgabe mit denselben Daten.

Alle Funktionen ansehen

Die Entgeltlücke, unbereinigt und OLS-bereinigt

Die unbereinigte Lücke ist immer auf dem Stand Ihrer Daten: gesamt, je Vergleichsgruppe und je Entgeltbestandteil. Die Ampel zeigt, wo sie die Schwelle erreicht und wo sie sich ihr nähert.

  • Mittelwert und Median unbereinigt, dazu OLS-bereinigt
  • Rot ab 5 %, gelb ab der Frühwarnschwelle
  • OLS-bereinigte Lücke nach jedem Import neu rechenbar
Mehr zur Entgeltlücke

Stellenprüfung

Der Fachbereich prüft mit, HR entscheidet

Schicken Sie eine Bewertung zur Prüfung an eine Führungskraft, den Fachbereich oder den Betriebsrat. Die Person liest, stellt Fragen oder gibt frei, übernommen wird bei HR.

Mehr zur Stellenbewertung
KI-generiertes Bild

Rechtslage, Stand 27.09.2026

Das deutsche Umsetzungsgesetz steht noch aus

Die Umsetzungsfrist der EU-Richtlinie endete am 7. Juni 2026. Öffentliche Arbeitgeber sind seit dem 8. Juni 2026 unmittelbar gebunden, für alle anderen regelt das deutsche Gesetz die Einzelheiten.
Kollegin und Kollege besprechen Unterlagen auf dem TischKI-generiertes Bild
Ab 250
Beschäftigten: erster Bericht bis 7. Juni 2027, dann jährlich
150 bis 249
Erster Bericht bis 7. Juni 2027, dann alle drei Jahre
100 bis 149
Erster Bericht bis 7. Juni 2031, dann alle drei Jahre
Alle
Auskunft auf Anfrage, nach der Umsetzung für jede Größe; heute bei privaten Arbeitgebern erst ab mehr als 200 im Betrieb

Aus dem Projektplan

So fangen Sie an

Zum Projektplan
  • Umfang festlegen

    Welche Gesellschaften, Standorte und Abrechnungssysteme gehören dazu, und wer aus HR, Payroll und Führung macht mit?

    Woche 1

    Phase 1, Aufsetzen

  • Betriebsrat früh informieren

    Die Arbeitnehmervertretung ist von Anfang an dabei, nicht erst beim Bericht.

    Woche 1

    Phase 1, Aufsetzen

  • Alle Vergütungsbestandteile sammeln

    Vom Grundentgelt über Boni und Zulagen bis zum Dienstwagen, je Person und mit Beschäftigungsumfang.

    Wochen 1 bis 4

    Phase 2, Datenaufbau

Daten anbinden

Alle Anbindungen in jedem Tarif

DATEV Lodas und Lohn und Gehalt, Personio, Sage HR, Workday, SAP SuccessFactors® oder eine CSV-Datei.

  • DATEV LogoDATEV
  • Personio LogoPersonio
  • Sage HR LogoSage HR
  • Workday LogoWorkday

Einige Anbieter berechnen für ihre Schnittstelle eigene Gebühren.

Kollegin und Kollege aus Entgeltabrechnung und IT arbeiten gemeinsam am LaptopKI-generiertes Bild

Sicherheit

Sicher und nachvollziehbar

  • Rechenzentrum in Frankfurt

    Gehaltsdaten liegen in Deutschland, in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren.

  • Rechte je Person

    Rechte vergeben Sie je Person, mit Vorlagen. Angemeldet wird mit zweitem Faktor.

  • Audit-Log

    Bewertungen, Freigaben und Änderungen stehen mit Person und Zeitpunkt im Protokoll.

  • AVV nach Art. 28 DSGVO

    Auftragsverarbeitung vertraglich geregelt, Löschfristen stellen Sie selbst ein.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu paygaps

Zur Software, zu Daten und Preisen. Die Rechtslage erklärt der Leitfaden zur Richtlinie.

paygaps ist eine Software für Entgelttransparenz der paygaps GmbH i. G. aus Mainz. Arbeitgeber in Deutschland bewerten damit ihre Stellen nach vier geschlechtsneutralen Kriterien, messen die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, beantworten Auskunftsanfragen und erstellen den Entgeltbericht. Grundlage sind das Entgelttransparenzgesetz und die Richtlinie (EU) 2023/970. paygaps läuft im Browser; die Daten liegen in Frankfurt am Main.

Für Arbeitgeber ab etwa 50 Beschäftigten. Nach der Richtlinie (EU) 2023/970 berichten Arbeitgeber ab 100 Beschäftigten über die Entgeltlücke: ab 250 Beschäftigten erstmals bis 7. Juni 2027 und danach jährlich, mit 150 bis 249 ebenfalls bis 7. Juni 2027 und danach alle drei Jahre, mit 100 bis 149 erstmals bis 7. Juni 2031. Auskunft auf Anfrage müssen nach der Umsetzung alle Arbeitgeber geben. Für Konzerne gibt es getrennte Mandanten je Tochtergesellschaft.

Nach den vier Kriterien aus Art. 4 Abs. 4 der Richtlinie (EU) 2023/970: Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung und Arbeitsbedingungen. Darunter liefert paygaps 14 Sub-Faktoren mit Punkten, Begründungsfeldern und Hinweisen gegen verzerrte Gewichtung. Gewichte und eigene Sub-Faktoren legen Sie fest, solange sie arbeitsbezogen und geschlechtsneutral sind. Auf Wunsch schlägt eine KI eine Bewertung vor, die HR prüft und freigibt. Stellen mit ähnlich vielen Punkten bilden eine Vergleichsgruppe gleichwertiger Arbeit.

Nicht direkt: Die Richtlinie (EU) 2023/970 schreibt keine Gehaltsbänder vor. Nach Art. 5 erfahren Bewerberinnen und Bewerber aber das Einstiegsentgelt oder dessen Spanne vor dem Vorstellungsgespräch, und nach Art. 6 brauchen Sie nachvollziehbare Kriterien für Entgelt und Entgeltentwicklung. Gehaltsbänder sind der praktische Weg zu beidem. paygaps führt sie je Vergleichsgruppe mit Minimum, Mitte und Maximum; das Band ist ein festgelegter Sollwert, die Ist-Gehälter stehen daneben.

Schon heute gilt (§ 22 AGG, Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie): Legen Beschäftigte Tatsachen dar, die eine Entgeltdiskriminierung vermuten lassen, muss der Arbeitgeber beweisen, dass keine vorliegt. Neu ist Art. 18 Abs. 2: Hat der Arbeitgeber seine Transparenzpflichten aus Art. 5, 6, 7, 9 oder 10 verletzt, muss er das in der Regel auch ohne solche Tatsachen beweisen, außer der Verstoß war offensichtlich unbeabsichtigt und geringfügig. Stand 27.09.2026 hat Deutschland die Richtlinie noch nicht umgesetzt; öffentliche Arbeitgeber sind seit dem 8. Juni 2026 unmittelbar gebunden.

Gehaltsdaten speichert paygaps in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, das nach ISO 27001 zertifiziert ist (Zertifizierung des Betreibers). Betriebsprotokolle, Metadaten und Support-Zugriffe des Plattformbetreibers, der Versand transaktionaler E-Mails und Modellaufrufe der KI-Funktionen können außerhalb der EU verarbeitet werden, abgesichert über EU-Standardvertragsklauseln. Wer was sieht, regeln Rechte je Person; jedes Konto meldet sich mit einem zweiten Faktor an. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Für Vorschläge, die Sie prüfen und freigeben: eine Bewertung für eine Stelle mit wörtlichen Belegen aus dem Stellenprofil, Entwürfe für Stellenprofil und Stellenanzeige, die Zuordnung von Stellen zu Marktdaten und den paygaps-Assistenten, der Fragen zu Ihren Zahlen nur mit verdichteten Werten beantwortet. Auskünfte, Entgeltbericht und Entgeltlücken rechnet paygaps nach festen Formeln; die KI schreibt sie nicht. Ein Training mit Ihren Daten ist vertraglich ausgeschlossen.

Starter kostet 249 € im Monat (bis 250 Beschäftigte), Business 499 € (bis 500 Beschäftigte, mit Betriebsrat-Portal), Enterprise ab 899 € (ab 500 Beschäftigten und für Konzerne). Alle Anbindungen und die Mitarbeiterauskunft sind in jedem Tarif enthalten. Sie testen 14 Tage kostenlos ohne Zahlungsdaten. Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer, nur für Unternehmer (§ 14 BGB); Einzelheiten auf der Preisseite.

Nein. paygaps ist eine Software zur Analyse und Dokumentation von Entgeltstrukturen. Die Inhalte der Software und dieser Website sind allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Ob ein Entgeltunterschied gerechtfertigt ist und wie Sie im Streitfall vorgehen, beurteilen Ihre Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte; paygaps liefert dafür die Zahlen und die Dokumentation.

Demo, 45 Minuten

paygaps in einer Demo ansehen

In 45 Minuten zeigen wir die Software mit Beispieldaten und beantworten Ihre Fragen.
Zwei Kollegen sehen gemeinsam auf ein TabletKI-generiertes Bild