paygaps

paygaps oder Excel

Reicht Excel für die Entgelt­transparenz?

Für einen ersten Blick auf die Lücke, ja. Sobald Stellen geschlechtsneutral bewertet, kleine Gruppen geschützt, Auskünfte mit Frist beantwortet und Entscheidungen belegt werden müssen, wird die Tabelle zur Fehlerquelle.

Von Leon Mende. Stand 28.09.2026.

Im Vergleich

Was unterscheidet paygaps von einer Tabelle?

Rechnen kann Excel. Der Unterschied liegt darin, was um die Zahl herum passieren muss, damit sie hält.

Excel-Tabelle und paygaps im Vergleich
AufgabeMit ExcelMit paygaps
Entgeltlücke gesamtMit Formeln machbar, Median und Teilzeit selbst einrechnenNach jedem Import neu, Mittelwert und Median, auf Vollzeit
StellenbewertungEigenes Schema bauen und seine Neutralität begründenVier Kriterien der Richtlinie, 14 Sub-Faktoren, Vorschlag der KI, den Sie prüfen
VergleichsgruppenStellen von Hand zuordnenAus den Punkten der Bewertung, Zahl der Gruppen passend zur Belegschaft
Schutz kleiner GruppenSelbst darauf achten, dass kein Einzelgehalt erkennbar wirdUnter drei Personen je Geschlecht steht nirgends eine Zahl
OLS-bereinigte LückeRegression selbst aufsetzen und prüfenAb 30 Personen und sechs je Geschlecht, mit Rechenweg
Auskunft nach Art. 7Werte je Anfrage heraussuchen, Frist im KalenderWerte beim Anlegen eingefroren, Frist je Anfrage, Auskunft als PDF
Entgeltbericht nach Art. 9Sieben Pflichtangaben selbst rechnen und gegenprüfenAngaben a bis g aus denselben Daten, als PDF und CSV
GehaltsrundeErhöhungen je Zeile, Regel und Budget von HandSatz je Lage im Band und auf Wunsch je Leistung, mit Budget und Kosten
NachvollziehbarkeitVersionen über DateinamenProtokoll mit Person und Datum, frühere Bewertungen als Versionen
ZugriffWer die Datei hat, sieht alle GehälterRechte je Person, Zwei-Faktor-Anmeldung
DatenExport aus der Abrechnung, jedes Jahr neuDATEV, Personio, Workday und weitere, oder CSV

Ehrlich gesagt

Wann reicht Excel?

Nicht jedes Unternehmen braucht sofort eine Software. Ob Sie berichten müssen, zeigt der Betroffenheits-Check.

  • Für einen ersten Blick

    Sie wollen wissen, ob überhaupt eine Lücke da ist, und rechnen einmal mit Mittelwert und Median.

    Excel genügt

  • Unter 100 Beschäftigten

    Kein Entgeltbericht, wenige Stellen, eine Person in HR. Auskunft und Gehaltsangaben gelten nach der Umsetzung trotzdem.

    Excel genügt oft

  • Sobald es begründet werden muss

    Stellenbewertung, Vergleichsgruppen, Auskünfte mit Frist und ein Bericht, den die Geschäftsleitung bestätigt.

    Software lohnt sich →

Typische Fehler

Woran scheitern Tabellen am häufigsten?

Wie paygaps diese Punkte löst, steht in der Methodik.

  • Teilzeit nicht umgerechnetWer 20 Stunden arbeitet, verdient weniger, ohne schlechter bezahlt zu sein. Verglichen wird auf Vollzeit.
  • Nur das GrundgehaltBoni, Zulagen und Dienstwagen gehören zum Entgelt. Gerade dort entsteht oft die Lücke.
  • Nur der DurchschnittEinzelne hohe Gehälter verzerren ihn. Die Richtlinie verlangt auch den Median.
  • Eine Frau in der GruppeDann steht ihr Gehalt in der Auswertung. Unter drei Personen je Geschlecht gehört dort keine Zahl hin.
  • Teiljahre hochgerechnetWer im Mai kam, hat kein Jahresgehalt. In die Lücke im Bericht zählt bei paygaps, wer das ganze Jahr vergütet wurde; die anderen nennt der Bericht gesondert.
  • Die falsche VersionDrei Dateien, zwei Stände. Wer hat was wann geändert, lässt sich hinterher nicht mehr sagen.

Umstieg

Wie kommt Ihre Tabelle in paygaps?

  • Als CSV: Beschäftigte, Stellen und Vergütungsbestandteile, mit Prüfung auf Plausibilität
  • Oder direkt aus DATEV, Personio, Workday, Sage HR oder SAP SuccessFactors
  • Danach bewerten Sie die Stellen und sehen die Lücke je Vergleichsgruppe

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Excel und Software

Ja. Die unbereinigte Lücke ist eine einfache Formel: Durchschnitt der Männer minus Durchschnitt der Frauen, geteilt durch den Durchschnitt der Männer. Dazu gehören der Median, die Umrechnung von Teilzeit auf Vollzeit und alle Entgeltbestandteile, nicht nur das Grundgehalt. Für eine erste Einordnung reicht das.

Sobald die Zahl nicht nur gerechnet, sondern begründet werden muss: bei der geschlechtsneutralen Stellenbewertung, bei Vergleichsgruppen, in denen einzelne Gehälter erkennbar würden, bei Auskünften mit Frist und beim Entgeltbericht mit sieben Pflichtangaben. Dann zählt, wer wann was entschieden hat, und das hält eine Datei schlecht fest.

Ja, als CSV. paygaps liest Beschäftigte, Stellen und Vergütungsbestandteile ein und prüft die Werte auf Plausibilität. Alternativ binden Sie DATEV, Personio, Workday, Sage HR oder SAP SuccessFactors an.

Nicht an sich. Schwierig wird es, wenn eine Datei mit allen Gehältern per E-Mail kreist, in mehreren Versionen liegt und nicht klar ist, wer sie sehen darf. In paygaps regeln Rechte je Person, wer was sieht, dazu Zwei-Faktor-Anmeldung und Protokoll.

Excel ist schon da, die Arbeitszeit für Formeln, Prüfungen und Versionen nicht. paygaps kostet ab 249 € im Monat, je nach Zahl der Beschäftigten, mit allen Anbindungen in jedem Tarif. Sie können 14 Tage testen.

Demo, 45 Minuten

Ihre Tabelle in paygaps ansehen

In einer Demo zeigen wir in 45 Minuten, wie eine bestehende Excel-Datei importiert wird und was paygaps daraus rechnet.
Zwei Kollegen sehen gemeinsam auf ein TabletKI-generiertes Bild