paygaps oder Excel
Reicht Excel für die Entgelttransparenz?
Im Vergleich
Was unterscheidet paygaps von einer Tabelle?
Rechnen kann Excel. Der Unterschied liegt darin, was um die Zahl herum passieren muss, damit sie hält.
| Aufgabe | Mit Excel | Mit paygaps |
|---|---|---|
| Entgeltlücke gesamt | Mit Formeln machbar, Median und Teilzeit selbst einrechnen | Nach jedem Import neu, Mittelwert und Median, auf Vollzeit |
| Stellenbewertung | Eigenes Schema bauen und seine Neutralität begründen | Vier Kriterien der Richtlinie, 14 Sub-Faktoren, Vorschlag der KI, den Sie prüfen |
| Vergleichsgruppen | Stellen von Hand zuordnen | Aus den Punkten der Bewertung, Zahl der Gruppen passend zur Belegschaft |
| Schutz kleiner Gruppen | Selbst darauf achten, dass kein Einzelgehalt erkennbar wird | Unter drei Personen je Geschlecht steht nirgends eine Zahl |
| OLS-bereinigte Lücke | Regression selbst aufsetzen und prüfen | Ab 30 Personen und sechs je Geschlecht, mit Rechenweg |
| Auskunft nach Art. 7 | Werte je Anfrage heraussuchen, Frist im Kalender | Werte beim Anlegen eingefroren, Frist je Anfrage, Auskunft als PDF |
| Entgeltbericht nach Art. 9 | Sieben Pflichtangaben selbst rechnen und gegenprüfen | Angaben a bis g aus denselben Daten, als PDF und CSV |
| Gehaltsrunde | Erhöhungen je Zeile, Regel und Budget von Hand | Satz je Lage im Band und auf Wunsch je Leistung, mit Budget und Kosten |
| Nachvollziehbarkeit | Versionen über Dateinamen | Protokoll mit Person und Datum, frühere Bewertungen als Versionen |
| Zugriff | Wer die Datei hat, sieht alle Gehälter | Rechte je Person, Zwei-Faktor-Anmeldung |
| Daten | Export aus der Abrechnung, jedes Jahr neu | DATEV, Personio, Workday und weitere, oder CSV |
Ehrlich gesagt
Wann reicht Excel?
Nicht jedes Unternehmen braucht sofort eine Software. Ob Sie berichten müssen, zeigt der Betroffenheits-Check.
Für einen ersten Blick
Sie wollen wissen, ob überhaupt eine Lücke da ist, und rechnen einmal mit Mittelwert und Median.
Excel genügt
Unter 100 Beschäftigten
Kein Entgeltbericht, wenige Stellen, eine Person in HR. Auskunft und Gehaltsangaben gelten nach der Umsetzung trotzdem.
Excel genügt oft
Sobald es begründet werden muss
Stellenbewertung, Vergleichsgruppen, Auskünfte mit Frist und ein Bericht, den die Geschäftsleitung bestätigt.
Software lohnt sich →
Typische Fehler
Woran scheitern Tabellen am häufigsten?
Wie paygaps diese Punkte löst, steht in der Methodik.
- Teilzeit nicht umgerechnetWer 20 Stunden arbeitet, verdient weniger, ohne schlechter bezahlt zu sein. Verglichen wird auf Vollzeit.
- Nur das GrundgehaltBoni, Zulagen und Dienstwagen gehören zum Entgelt. Gerade dort entsteht oft die Lücke.
- Nur der DurchschnittEinzelne hohe Gehälter verzerren ihn. Die Richtlinie verlangt auch den Median.
- Eine Frau in der GruppeDann steht ihr Gehalt in der Auswertung. Unter drei Personen je Geschlecht gehört dort keine Zahl hin.
- Teiljahre hochgerechnetWer im Mai kam, hat kein Jahresgehalt. In die Lücke im Bericht zählt bei paygaps, wer das ganze Jahr vergütet wurde; die anderen nennt der Bericht gesondert.
- Die falsche VersionDrei Dateien, zwei Stände. Wer hat was wann geändert, lässt sich hinterher nicht mehr sagen.
Umstieg
Wie kommt Ihre Tabelle in paygaps?
- Als CSV: Beschäftigte, Stellen und Vergütungsbestandteile, mit Prüfung auf Plausibilität
- Oder direkt aus DATEV, Personio, Workday, Sage HR oder SAP SuccessFactors
- Danach bewerten Sie die Stellen und sehen die Lücke je Vergleichsgruppe
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Excel und Software
Ja. Die unbereinigte Lücke ist eine einfache Formel: Durchschnitt der Männer minus Durchschnitt der Frauen, geteilt durch den Durchschnitt der Männer. Dazu gehören der Median, die Umrechnung von Teilzeit auf Vollzeit und alle Entgeltbestandteile, nicht nur das Grundgehalt. Für eine erste Einordnung reicht das.
Sobald die Zahl nicht nur gerechnet, sondern begründet werden muss: bei der geschlechtsneutralen Stellenbewertung, bei Vergleichsgruppen, in denen einzelne Gehälter erkennbar würden, bei Auskünften mit Frist und beim Entgeltbericht mit sieben Pflichtangaben. Dann zählt, wer wann was entschieden hat, und das hält eine Datei schlecht fest.
Ja, als CSV. paygaps liest Beschäftigte, Stellen und Vergütungsbestandteile ein und prüft die Werte auf Plausibilität. Alternativ binden Sie DATEV, Personio, Workday, Sage HR oder SAP SuccessFactors an.
Nicht an sich. Schwierig wird es, wenn eine Datei mit allen Gehältern per E-Mail kreist, in mehreren Versionen liegt und nicht klar ist, wer sie sehen darf. In paygaps regeln Rechte je Person, wer was sieht, dazu Zwei-Faktor-Anmeldung und Protokoll.
Excel ist schon da, die Arbeitszeit für Formeln, Prüfungen und Versionen nicht. paygaps kostet ab 249 € im Monat, je nach Zahl der Beschäftigten, mit allen Anbindungen in jedem Tarif. Sie können 14 Tage testen.
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